Digitale Souveränität bei Vertrauensdiensten: So gelingt sie

Erfahren Sie, warum digitale Souveränität heute nicht mehr nur ein politisches Thema, sondern eine Anforderung bei der Anbieterwahl ist. Verstehen Sie, welche Risiken die Abhängigkeit von Vertrauensdienstleistern aus Drittländern mit sich bringt und worauf es bei der Wahl eines souveränen Anbieters ankommt.

Zuverlässige Systeme bilden die Grundlage für unterzeichnete Verträge, elektronisch gesiegelte Dokumente und verifizierte Identitäten. Entscheidend ist, wer diese Systeme kontrolliert, wo kryptografische Schlüssel gespeichert sind und welche Gesetze gelten. Die Abhängigkeit von Vertrauensdienstleistern ausserhalb Europas kann das Vertrauen in digitale Transaktionen sowie deren Glaubwürdigkeit und Legitimität gefährden.


Digitale Souveränität: vom politischen Ziel zur praktischen Anforderung

2026 nahm digitale Souveränität konkrete Formen an. Am 3. Juni stellte die Europäische Kommission ihr «Technological Sovereignty Package» vor. Zudem vergab sie einen Auftrag über 180 Millionen Euro für souveräne Cloud-Dienste. Bei der Auswahl der Anbieter bewertete sie unter anderem deren rechtliche Unabhängigkeit und Lieferketten. Seit dem 11. September 2026 gelten ausserdem die Meldepflichten des Cyber Resilience Act.

Dabei zählt mehr als der Serverstandort: Wer kann auf Daten zugreifen? Wer kontrolliert sie? Und welche Gesetze beeinflussen den Umgang mit ihnen? Diese Fragen betreffen auch die Zertifikate, Signaturen und Siegel, auf die Ihr Unternehmen angewiesen ist.

Dieses Whitepaper hilft Compliance-Beauftragten, IT- und Sicherheitsverantwortlichen sowie Einkaufsteams, die digitale Souveränität ihrer Vertrauensdienste zu beurteilen.

Das erwartet Sie im Whitepaper

  • Aktuelle Entwicklungen in der EU: Was die Initiativen zur digitalen Souveränität für Unternehmen bedeuten.

  • Souveränität und digitales Vertrauen: Wie beides zusammenhängt und warum das eine nicht automatisch das andere gewährleistet.

  • Ein konkretes Risikoszenario: Wie geopolitische Spannungen und Gesetze aus Drittländern, etwa der US CLOUD Act, die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Vertrauensdiensten beeinträchtigen könnten.

  • Sieben Kriterien für die Anbieterwahl: Eine Checkliste zu Eigentumsverhältnissen, Kontrolle über kryptografische Schlüssel, transparenten Lieferketten und geregelten Ausstiegsmöglichkeiten.

  • Der Ansatz von Swisscom Trust Services: Wie wir die Lieferkette für digitales Vertrauen im Rahmen von eIDAS und dem Schweizer ZertES möglichst lokal gestalten.

Wer Abhängigkeiten bei Vertrauensdiensten frühzeitig prüft, kann Risiken besser einschätzen und sich gezielter auf geopolitische Veränderungen vorbereiten.

Laden Sie jetzt das Whitepaper herunter und prüfen Sie, wie souverän Ihre Vertrauensdienste sind.