Author: Jessica Wick

6 Gründe, warum fortschrittliche Banken und Fintechs auf digitales Onboarding setzen

Onboarding ist in regulierten Branchen einer der sensibelsten Momente der Customer Journey. Vor allem der Know Your Customer (KYC)-Prozess im Finanzwesen ist nicht selten ein Grund für potenzielle Kunden abzubrechen. Swisscom Sign zeigt, was digitale Identifikation und elektronische Signaturen beim Onboarding operativ und strategisch bewirken können.

Beim Onboarding in regulierten Branchen, wie dem Banken-Sektor, treffen Identifikationspflichten, Vertragsrecht und interne Compliance-Anforderungen auf Conversion-Ziele und Kundenerwartungen. Gleichzeitig entscheidet sich hier, ob aus einem Interessenten tatsächlich ein Kunde wird. Etablierte Institute und innovative Fintechs stehen vor der gleichen Herausforderung: Sie müssen alle gesetzlichen Pflichten und Compliance-Vorgaben erfüllen und gleichzeitig eine perfekte Kundenerfahrung bieten. Selbstverständlich sollte alles auch noch schnell gehen – der Wettbewerb schläft schliesslich nicht.

Konsequente Digitalisierung, mit der E-Signatur als sicherem Backbone und Vetrauensanker, ist der einzige Weg, diese scheinbaren Widersprüche unter einen Hut zu bringen.

 

Operative Vorteile: Effizienz, Kosten, Sicherheit

 

1. Schnellere Bearbeitungszeiten

Elektronische Identifizierung eliminiert Medienbrüche konsequent. Drucken, Versenden und manuelles Nachfassen entfallen vollständig. Verträge können ortsunabhängig, in Echtzeit und ohne Systemwechsel abgeschlossen werden. Das verkürzt Durchlaufzeiten signifikant – insbesondere bei zeitkritischen Abschlüssen oder komplexen Vertragsketten.



2. Geringere Prozesskosten

Papier, Druck, Porto und physische Archivierung verursachen nicht nur direkte Kosten, sondern auch administrativen Aufwand. Ein vollständig digitaler Ablauf reduziert diese Ausgaben spürbar. Zusätzlich sinkt der interne Koordinationsaufwand zwischen Fachbereichen, was Ressourcen freisetzt.

3. Optimierte Compliance

Digitale Onboarding-Prozesse führen Kunden strukturiert durch alle regulatorisch relevanten Schritte. Pflichtfelder, Identifikationsanforderungen und Signaturreihenfolgen sind technisch hinterlegt. Das reduziert Fehlerquoten, verhindert unvollständige Anträge und verbessert die Dokumentationsqualität. Prüf- und Auditprozesse werden nachvollziehbarer und transparenter.

4. Höhere Sicherheit

Qualifizierte elektronische Signaturen, wie Swisscom Sign, basieren auf zertifizierten Vertrauensdiensten und bieten ein hohes Mass an kryptografischer Absicherung. Manipulationen sind erkennbar, Dokumente revisionssicher archiviert und eindeutig einer Person zuordenbar. Im Vergleich zu papierbasierten Verfahren steigt damit Transparenz und Beweisbarkeit deutlich.

 

Strategische Vorteile: Conversion und Wettbewerb

 

5. Weniger Abbrüche im Onboarding

Medienbrüche sind ein zentraler Treiber von Drop-offs. Wenn digitale Prozesse plötzlich analoge Schritte wie Drucken oder Postversand erfordern, steigt die Abbruchwahrscheinlichkeit erheblich. Ein durchgängig digitaler Ablauf reduziert diese Reibung und stabilisiert die Abschlussquote – insbesondere bei digitalen Vertriebskanälen.

6. Bessere Kundenerfahrung

Auch im B2B-Kontext erwarten Kunden heute nahtlose digitale Abläufe. Ein intuitiver, vollständig digitaler Vertragsprozess signalisiert Effizienz, Professionalität und Innovationsfähigkeit. Das stärkt Vertrauen in die Organisation und zahlt langfristig auf Kundenbindung und Wettbewerbsposition ein.

 

Fazit

Digitales Onboarding ist mehr als eine technische Modernisierung einzelner Prozessschritte. Operativ verbessert es Effizienz, Kostenstruktur, Compliance und Sicherheit. Strategisch beeinflusst es Conversion, Kundenerlebnis und Marktposition.

Wer Onboarding nicht nur als regulatorische Pflicht, sondern als geschäftskritischen Hebel versteht, schafft messbare Vorteile entlang der gesamten Customer Journey. Eine vertiefende Analyse der Zusammenhänge zwischen KYC, Drop-off-Raten und digitaler Signatur bietet das aktuelle Whitepaper von Swisscom Sign.